Ein typischer Fehler ist, die Decke zu ignorieren und dennoch eine normale Duschstange zu installieren. Diese ragt oft bis in den Kopfbereich und schränkt die Bewegung weiter ein. Wählen Sie stattdessen eine kurze Stange oder eine Ecklösung, die den Raum nicht zusätzlich vertikal unterteilt. Wenn Sie den Duschvorhang nutzen, hängen Sie ihn nicht zu hoch – ein Abstand von zehn Zentimetern zur Decke genügt, um Spritzwasser fernzuhalten und den Raum optisch zu öffnen.
Für die Bereiche um Steckdosen und Wasserhähne gibt es spezielle Ausschnittschablonen. Messen Sie doppelt, schneiden Sie mit einem Cuttermesser von der Rückseite ein, und brechen Sie die Platte nicht mit Gewalt, sondern durch wiederholtes Ritzen. Ein typischer Anfängerfehler ist, die Platte auf der Vorderseite zu schneiden – das führt zu ausgefransten Kanten. Setzen Sie den Schnitt immer auf der Rückseite an, wenn Sie mit einem Lineal arbeiten, oder nutzen Sie eine Schneidemaschine für Fliesen, falls vorhanden.

Für die Beleuchtung gilt: Deckenlampen mit großem Lampenschirm werfen Schatten und wirken bedrückend. Nutzen Sie eine Wand- oder Spiegelleuchte mit warmweißem Licht, das den Raum freundlicher erscheinen lässt. Vergessen Sie auch die Lüftung nicht: Bei niedrigen Decken staut sich Feuchtigkeit schnell. Ein kleiner Ventilator, der nach dem Duschen für zehn Minuten läuft, verhindert Schimmelbildung – ohne dass Sie bauliche Änderungen vornehmen müssen.
Welche Befestigungsart passt zu Ihrem Fensterrahmen? Die Montage beginnt mit der Frage: Kleben, Klemmen oder Schrauben? Für Mietwohnungen sind Klemmträger ideal, da sie keine Löcher hinterlassen. Sie werden einfach auf den Fensterflügel oder die Laibung geklemmt und halten bei normaler Nutzung zuverlässig. Klebelösungen sind nur für leichte Plissees oder dünne Rollos geeignet, denn bei schweren Stoffen lösen sie sich nach einiger Zeit. Wenn Sie sich für Schrauben entscheiden, prüfen Sie vorher, ob Sie in Metall, Holz oder Beton bohren. In Beton benötigen Sie einen Schlagbohrer, in Holz einen Holzbohrer. Bei Mietwohnungen gilt: Verwenden Sie immer Dübel, die zum Material passen, und entfernen Sie die Halterungen beim Auszug fachgerecht, um keine Schäden zu hinterlassen.
Praktisch gesehen unterscheiden sich die drei Wege vor allem im Aufwand. Das Streichen verlangt die meiste Vorbereitungszeit und handwerkliches Geschick für ein perfektes Finish. Das Folieren ist schneller und verzeiht kleine Fehler, erfordert aber Geduld und ein ruhiges Händchen. Der Tausch wiederum ist eine einmalige, aber körperlich anstrengende Aktion, bei der Sie nicht nur die Tür, sondern auch die Bänder und gegebenenfalls den Bodenbereich bearbeiten müssen. Ein typischer Anfängerfehler beim Einbau ist, die Tür nach dem Einhängen nicht korrekt zu justieren – es reicht meist, die Scharniere minimal zu verstellen, um ein gleichmäßiges Spaltmaß zu erreichen.
Eine typische Falle ist das Arbeiten mit frischem, noch feuchtem Holz. Das Regal arbeitet nach und die versteckten Schrauben werden im schlimmsten Fall sichtbar oder das Holz reißt. Lass das Holz vor dem Bau einige Tage im Raum lagern, damit es sich akklimatisieren kann. Achte auch auf die Ausrichtung der Holzfaser: Bohre immer möglichst mittig in die Kante, sonst bricht das Brett an der dünnen Stelle aus.
Leichte Tuerblaetter richtig einpassen und befestigen Das neue Tuerblatt sollte nicht nur leichter sein, sondern auch die richtige Staerke haben. Eine zu duenne Tuer wirkt fehl am Platz und schliesst schlecht. Legen Sie das Blatt auf zwei Boecke und schleifen Sie die Kanten, bis es mit wenigen Millimetern Spiel in die Oeffnung passt. Nutzen Sie einen Hobel fuer die Breite, aber arbeiten Sie gleichmaessig, damit die Tuer nicht krumm wird. Bei Furnierblaettern ist ein scharfes Messer besser geeignet als ein Hobel, um das Material nicht auszureissen.
Nicht zuletzt spielt die Optik eine Rolle. In Mietwohnungen ist es sinnvoll, eine Montage zu wählen, die sich rückstandslos entfernen lässt. Denn beim Auszug müssen Sie die Wohnung in den ursprünglichen Zustand versetzen.